Leben und Wirken

Edith Schwichtenberg

Die junge Frau

Edith Schwichtenberg – geboren am 30. Juli 1921 – in Lauenburg wuchs als Tochter einer Lehrerin und eines Landwirtes in Pommern auf. Sie absolvierte eine Lehre als Krankenschwester und hatte im 2. Weltkrieg diverse Einsätze in Krankenhäusern und Lazaretten. Der Krieg sowie ihr unermüdlicher Einsatz anderen zu helfen, prägten die junge Frau nachhaltig.

Edith am 19. Oktober 1943.

Die Krankenschwester

Für Edith Schwichtenberg war Helfen keine lehre Phrase. Sie übte ihren Beruf als Krankenschwester bis 19xx in Bethel Gilead aus. In ihrer Freizeit unterstützte sie viele Menschen. Vor allen Frauen, die in Not gerieten, galt ihre Fürsorge.

So entstand auch ihr innigster Wunsch ihr Vermögen älteren Frauen zukommen zu lassen. Bereits 2012 legte sie in ihrem Testament fest, dass die Stiftung Solidarität nach ihrem Tod treuhänderisch verwaltet.

Edith vermachte ihr Vermögen.

Die letzten Jahre

Sie starb am 10.11.2021 im Wilhelm Augusta Stift in Bielefeld, in dem sie seit September 2012 lebte. Die ehemalige Auszubildende und jetzige Leiterin (Pflegeheim xxx Sennestadt) Nadine Kuhn erinnert sich: „Ich lernte Edith an meinem 1. Azubi Tag kennen. Das war auch der Tag, als sie zu uns kam. Wir haben uns von Beginn sehr gemocht und sie war nicht nur eine Bewohnerin. Wir wurde Freundin und Mentorin.
Mit ihren Ratschlägen und ihrer liebevollen Art habe ich sie bis zum letzten Tag begleiten dürfen.“

Edith wurde 100 Jahre alt.